Bildung, die hilft: Unsere Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) steht seit vier Jahrzehnten für eine Ausbildung im Sozial-, Pflege- und Gesundheitsbereich, die Fachlichkeit mit Menschlichkeit verbindet. Am Tag der Sozialbetreuungsberufe, dem 27. April 2026, wird der Geburtstag in Klagenfurt groß gefeiert, erfolgreich Bilanz gezogen und all jenen gedankt, die die SOB mit Kompetenz und Herz geprägt haben.
Die katholische Privatschule, die von uns als Schulerhalterin getragen wird, hat 1985 mit zwei Klassen und 47 Schüler*innen klein begonnen. Heute, im 41. Bestandsjahr, zählt sie mit 673 Studierenden und 37 Klassen zu einer der größten Bildungseinrichtungen in Kärnten.
Ausbildnerin für alle Sozial- und Gesundheitseinrichtungen im Land
Der ehemalige und langjährige Caritasdirektor Viktor Omelko erinnert sich an die Anfänge: „Anstoß für die Gründung der Schule war einerseits die Arbeitslosigkeit, von der wir gewusst haben, dass man sie am besten mit Bildung bekämpft. Andererseits hatten wir zur Eröffnung der ersten Pflegewohnhäuser kein Pflegepersonal. Um qualifizierte Mitarbeitende zu bekommen, haben wir ein berufsbegleitendes Angebot geschaffen und sehr viele Umsteiger*innen mit Lebenserfahrung gewonnen. Aus der Schule sind sehr gute Mitarbeiter*innen für unsere Pflegewohnhäuser hervorgegangen.“ Damals wie heute. Mehr als das. Die Absolvent*innen der SOB arbeiten nicht nur in der Caritas. „Wir sind die größte Ausbildnerin in diesem Bereich in Kärnten. Wir versorgen alle Sozial- und Gesundheitseinrichtungen mit qualifiziertem Personal. Die Caritas erbringt auch hier eine Leistung an der gesamten Gesellschaft“, sagt deren gegenwärtiger Direktor Ernst Sandriesser. Er ist angesichts des Fachkräftemangels in der Pflege froh, dass das Land Kärnten mittlerweile das Schulgeld für die Studierenden übernimmt und ihnen so eine Existenzsicherung während der Ausbildung schafft.
Mit Abschlusszeugnis einen krisensicheren Job in der Tasche
Interessierte ab 17 beziehungsweise 19 Jahren, die sich für einen Beruf in der Altenarbeit (inklusive Pflegeassistenz) oder Behindertenbegleitung ausbilden lassen möchten, können in Kärnten an fünf verschiedenen Standorten in die Schule gehen: in Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau, St. Georgen am Längsee oder Wolfsberg. Zwei Organisationsformen stehen dafür bereit: entweder die Tagesschule oder die berufsbegleitende Abendschule. Auch eine Ausbildung in Teilzeitform gibt es. Vier bis neun Semester dauert es, bevor sich den Studierenden mit dem Abschlusszeugnis beste Chancen auf einen krisensicheren Job mit Sinn auftun.